Seit meiner Trennung sind mehr als dreieinhalb Jahre vergangen.
Es ist gelinde gesagt traumatisch, aus einer Beziehung herauszukommen, die mehr als vier Jahre gedauert hat, und von einer Person, in der man das Versprechen „für immer“ gesehen hat, zu sehen, wie sie aus der Beziehung aussteigt, ohne einen Abschluss zu geben.
Der Versuch, die Vielfalt der Gefühle, die ich empfand, in Worte zu fassen, ist eine vergebliche Übung. Anfangs tat es sehr weh, aber wie man so schön sagt: Die Zeit heilt. Auf die Gefahr hin, filmisch zu klingen, würde ich sagen, dass die glücklichen und dunklen Momente, die ich mit ihr verbrachte, oft in meinem Kopf aufblitzten. Ich wollte ihre Wärme spüren, die Zärtlichkeit ihrer Berührung, die Feuchtigkeit ihres Kusses. Aber vor allem wollte ich die Version von mir selbst sein, wenn ich mit ihr zusammen war – glücklich, ruhig und positiv.
Ach! Jetzt ist sie weg, für immer verschwunden und sie ist seit diesem schrecklichen Tag verschwunden.
In dieser Zeit habe ich neue Frauen kennengelernt, einige von ihnen kennengelernt und mit einigen sogar körperliche Beziehungen aufgebaut. Aber mir wurde klar, dass es nur eines gibt, das ich fühle – Leere. Ich war emotional nicht für sie erreichbar, sehnte mich aber nach all dem emotionalen Trost. Ich wollte nie mit ihnen schlafen, aber ich hatte Sex. Wenn ich jetzt zurückblicke, wird mir klar, dass einige von ihnen es bereut haben, denn sie konnten erkennen, dass ich innerlich taub bin.
Ich drängte mich von ihnen weg, weil sie den erbärmlichen Menschen, zu dem ich geworden war, nicht verdienten. Keiner von ihnen konnte mich wieder in die Normalität zurückführen, und ich kann es ihnen nicht verübeln. Ich war so schwer verletzt.
Eines Abends, als ich zu meinem Auto ging und mich auf eine zehnstündige Fahrt in die Berge und einen viertägigen Kurzurlaub von der Arbeit vorbereitete, erhielt ich einen Anruf von ihr. Wir hatten uns ein paar Mal auf Partys getroffen und uns gut verstanden. Als sie mich fragte, ob ich sie von der Arbeit abholen könne, hatte ich nicht damit gerechnet, sie mit einem Rucksack warten zu sehen, bereit, mit mir zu reisen. Ich hatte ihr erst gestern von der Reise erzählt und sie sagte nur: „Hmm … viel Spaß!“
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Als wir zum Abendessen in Murthal anhielten, sah ich eine andere Person als die, mit der ich auf den Partys gesprochen hatte. Die Leute fühlen sich oft wohl, wenn sie mit mir reden, weil ich zuhöre, aber die Art und Weise, wie sie sich öffnete, war anders als alle anderen. Sie ließ sich verletzlich machen, und von einer Maske war keine Spur zu sehen. Zum ersten Mal nach meiner Trennung hatte ich das Gefühl, ich könnte auch meine Fassade ablegen. Ich fuhr die ganze Nacht, lauschte ihrer beruhigenden Stimme und erfuhr von ihren tiefsten Unsicherheiten und wildesten Träumen. Ich sah, wie ihre Augen glitzerten, wenn das Licht der Straßenlaternen auf ihre tränenreichen Augen fiel, und sah, wie der kalte Wind ihr Haar sanft streichelte, wann immer sie trotz der Kälte die Fenster herunterkurbelte.
In den nächsten vier Tagen öffnete ich mich auch ihr gegenüber, wie ich es noch nie zuvor einem anderen Menschen getan hatte. Ich weinte stundenlang und umarmte sie. Wir schliefen zusammen, kuschelten und weinten oft mitten in der Nacht. Wir tranken, rauchten ein paar Zigaretten, kochten zusammen und verließen unsere Hütte kein einziges Mal.
In der dritten Nacht wurden wir körperlich untersucht. Wir waren nicht high und wussten, was wir taten. Wir wussten, dass wir nicht verliebt waren, wussten aber auch, dass wir schon seit langer, langer Zeit nicht mehr das gefühlt hatten, was wir damals gefühlt hatten. Wir liebten uns, als wären wir verliebt. Es war intensiv, leidenschaftlich und außerordentlich befriedigend. Wir wussten, dass wir die Hügel verlassen und in den Betondschungel zurückkehren mussten, um am nächsten Abend zur Routine zurückzukehren. Der vierte Morgen war einer der besten überhaupt.
Wir saßen schweigend da und tranken grünen Tee, mit der malerischen Aussicht im Blick und der leidenschaftlichen Nacht im Herzen. Das Schweigen war nicht von Schuld oder Scham geprägt, sondern von Zufriedenheit. Das war ein seltener Morgen, an dem man die Existenz einer bedeutungsvollen Beziehung zu einem anderen Menschen erkannte, die Geburt einer folgenreichen Verbindung.
Heute ist sie ein unverzichtbarer Teil meines Lebens und sie sagt, dass ich es auch in ihrem Leben bin. Wir sind nicht verpflichtet, wir sind nicht verliebt, aber wir gönnen uns hin und wieder leidenschaftlichen Liebesspiel.
Wir verabreden uns mit anderen Menschen und besprechen die Möglichkeit einer Beziehung mit ihnen. Was wir jetzt nicht sind, ist einsam und leer. Wir sind füreinander mehr als nur beste Freunde, aber weniger als ein Liebespaar.
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