Das weit verbreitete Bewusstsein für die „unsichtbaren“ Krankheiten, also psychische Erkrankungen, hat in letzter Zeit die Depression und ihre Auswirkungen auf das Leben in den Mittelpunkt gerückt. Doch auch wenn die Menschen mittlerweile verstehen, dass Depressionen schwächend sein können, begreifen viele immer noch nicht die volle Bedeutung, wie sie sich auf ihre persönlichen Beziehungen auswirkt.
So kann es sich auf Ihre Beziehung auswirken, wenn Sie oder Ihr Partner depressiv sind.
1. Sex ist das erste, was geht
Inhaltsverzeichnis
Wenn eine Person mit Depressionen zu kämpfen hat, wird ihre Libido stark beeinträchtigt, sei es bei Mann oder Frau. Dies kann für ein Paar eine sehr schwierige Situation sein, wenn der nicht depressive Partner unterstützend und liebevoll ist und beim Liebesspiel dennoch abgelehnt wird. Für eine nichtdepressive Person könnte diese Ablehnung schwer zu akzeptieren oder gar zu verstehen sein und könnte als persönliche Beleidigung missverstanden werden. Wenn Ihr Partner in letzter Zeit wenig oder gar kein Interesse an Sex gezeigt hat, sollten Sie die Möglichkeit einer maskierten Depression in Betracht ziehen.
„Empathie und Geduld sind wirksame Mittel, wenn es darum geht, in einer Beziehung mit Depressionen umzugehen.“
Umgekehrt kann es ein Anzeichen für eine versteckte Depression sein, wenn Ihr Partner plötzlich flirtfreudig oder promiskuitiv wird (und das vorher nicht der Fall war). Möglicherweise nutzt er die Promiskuität, um sein Selbstwertgefühl zu steigern und sich besser zu fühlen.
Weiterführende Lektüre: Wie man einen untreuen Partner überführt – 9 Tricks, die Ihnen dabei helfen
2. Kämpfe auf dem Vormarsch
Eine Person, die an einer Depression leidet, fühlt sich ständig niedergeschlagen und bekommt nicht genug Schlaf. Dies führt zu erhöhter Reizbarkeit und sie reagieren auf die kleinsten Dinge, was zu häufigen Auseinandersetzungen und Streitereien führt.
3. Dieses verdammte Gefühl
Hoffnungslosigkeit ist ein zentraler Bestandteil der kognitiven Verzerrungstriade bei Depressionen – Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Wertlosigkeit. Während ein nicht-depressives Paar Streitigkeiten möglicherweise überwinden kann, verschlechtert sich die Situation bei einem Paar, bei dem ein Partner depressiv ist, wahrscheinlich, da der depressive Partner sofort glaubt, die Beziehung sei gescheitert.
- Gefühl der Hoffnungslosigkeit
- Ständige Sorge und Angst
- Selbstzweifel
- Gefangen fühlen
- Emotionale Taubheit
- Mangel an Motivation
- Isolation und Einsamkeit
- Katastrophales Denken
Weiterführende Lektüre: Was tun, wenn jemand in einer Beziehung lügt?
4. Verlust der Anziehungskraft
Menschen, die an Depressionen leiden, neigen zu Appetitveränderungen; Daher kommt es entweder zu Essattacken oder sie verlieren jegliches Interesse am Essen. Dies führt zu Veränderungen in der körperlichen Erscheinung, die sie trauriger machen und möglicherweise sogar die Anziehungskraft zwischen ihnen und ihrem Partner verringern.
Weiterführende Lektüre: Untreue: Sollten Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin einen Seitensprung gestehen?
5. Im Getränk ertrinken
Alkoholkonsum ist eine weitere Folge von Depressionen. Betroffene greifen oft zu Alkohol oder anderen Suchtmitteln, um ihre Gefühle zu bekämpfen oder den emotionalen Schmerz zu betäuben. Ein betrunkener Partner kann eine Beziehung schnell verschlimmern.
Es ist nicht einfach, ein Partner für jemanden zu sein, der gegen Depressionen kämpft, aber wenn Sie sich einfach auf die Liebe konzentrieren, die Sie geteilt haben, und sich daran erinnern, dass auch sie es genauso hassen, sich so zu fühlen wie Sie, mit den richtigen Medikamenten und konsequenten, unterstützenden Bemühungen , du kannst deinen Partner zu dir zurückbringen, und dann wird er dich mehr denn je lieben!
Häufig gestellte Fragen
1. Wie können Depressionen zu emotionaler Distanz in einer Beziehung führen?
Bei einer Depression fühlen sich Betroffene oft taub oder abgekoppelt, was zu einem emotionalen Rückzug führen kann, was wiederum zu einem Gefühl der Distanz zwischen den Partnern führt.
2. Was soll ich tun, wenn mein Partner depressiv ist und sich zurückzieht?
Zeigen Sie Einfühlungsvermögen und Geduld und fördern Sie die Kommunikation behutsam. Ermutigen Sie Ihr Kind, sich Hilfe bei einem Psychologen zu holen, und ziehen Sie bei Bedarf eine Paarberatung in Betracht.
3. Können Depressionen zu Reizbarkeit führen?
Ja, Depressionen können die Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen erhöhen. Dies kann zu Missverständnissen führen, daher ist es wichtig, mit Geduld und Verständnis aufeinander zuzugehen.
Fazit
Depressionen sind ein schwieriges psychisches Problem, das Beziehungen tiefgreifend beeinträchtigen kann. Sie können zu Isolationsgefühlen, Missverständnissen und angespannten Beziehungen führen. Mit Empathie, Verständnis und der richtigen Unterstützung können Beziehungen jedoch überleben und sogar stärker werden.
Wenn Sie oder Ihr Partner unter Depressionen leiden, ist die Suche nach Unterstützung ein entscheidender erster Schritt. Unsere staatlich anerkannten Therapeuten bieten Ihnen und Ihren Partnern Beratung und Unterstützung im Umgang mit Depressionen. Melden Sie sich noch heute, um den Weg zu mehr Wohlbefinden und einer gesünderen Beziehung zu beginnen.
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